Der Gouverneur der Region Moskau am Stand des Industrieparks Ozery

Auf der Ausstellung “Podmoskovie – 2010″ (Moskauer Region – 2010) hat der Gouverneur des Moskauer Gebietes, Boris Gromov, den Stand des Industrieparks Ozery besucht.

Der Leiter des Projektes Alexei Vershinin und der Direktor für Entwicklung Dr. Peter Gebhardt stellen dem Gouverneur Boris Gromov das Projekt eines modernen Industriekomplexes auf der Grundlage eines ehemaligen Textilbetriebes vor.

Der Leiter des Projektes Alexei Vershinin und der Direktor für Entwicklung Dr. Peter Gebhardt haben dem Gouverneur des Moskauer Gebietes das Konzept und die Entwicklungspläne des Industrieparks Ozery für die nähere Zukunft vorgestellt. Zum jetzigen Zeitpunkt arbeiten bereits 9 Unternehmen im Industriepark: aus der Lebensmittelindustrie (5 Firmen), Metallbearbeitung (1 Firma), Herstellung von Erzeugnissen aus Plaste (1 Firma), Fertighäuser (1 Firma) und Handel mit Autoersatzteilen (1 Firma). Bereits heute sichern die hier angesiedelten Unternehmen über 200 Arbeitsplätze. Bis 2015 ist geplant, das auf dem Territorium des Industrieparks etwa 3000 Arbeitsplätze geschaffen werden sollen.

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Erstes regionales Gesetz über einen Industriepark in Vorbereitung

Am 17. September 2010 hat der zwischenbehördliche Ausschuß für Industrieansiedlungen der Moskauer Gebietsregierung in Ozery eine Außer Haus Sitzung unter Leitung des Wirtschaftsministers der Region Moskau, Herrn Vjacheslav Krymov, durchgeführt.

Die Sitzung dieser Regierungskommission, an der über 30 hochrangige Mitarbeiter verschiedener Ministerien und der Moskauer Gebiets-Abgeordnetenversammlung teilgenommen haben, war ausschließlich Fragen einer möglichen staatlichen Förderung der Entwicklung des Industrieparks Ozery gewidmet. Weiterlesen »

Über die Rolle von Industrieparks für die Automobilindustrie in Russland

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Anteil der Zulieferer von Komponenten und Systemen am Endprodukt „Automobil“ drastisch erhöht. Die strategische Entscheidung der Automobilkonzerne die eigene Fertigungstiefe zu reduzieren, hat dazu geführt, dass die Zulieferindustrie einen immer größeren Anteil an der Wertschöpfung übernehmen müssen.

Aufgrund der erhöhten Anforderungen in den Bereichen Fahrzeugsicherheit und Kraftstoffeinsparung, der Anwendung von innovativen Materialien und Mikroelektronik ist es zu einem wachsenden Einfluss von innovativen Lieferanten von Komponenten und Systemen am Endprodukt gekommen. Die Know-how-Ballance zwischen OEM und Zulieferer hat sich umgekehrt. Wenn noch vor 15-20 Jahren die Zulieferindustrie nach Zeichnungen der Automobilkonzerne Teile produziert hat, so hat sie heute einen Großteil an der Entwicklung eines neuen Fahrzeuges übernommen. Die Breite der Zulieferaufgaben reicht heutzutage vom Teiledesign nach vorgegebenen Bauraumdaten bis hin zur eigenen Grundlagenforschung. Weiterlesen »

Protektionismus in Russland

Am 23. Juni 2010 hat das Londoner Forschungsinstitut “Global Trade Alert” seinen sechsten, den protektionistischen Trends im Welthandel gewidmeten, Report veröffentlicht. In dieser Studie, deren Veröffentlichung nicht zufällig mit dem G-20 Gipfel in Toronto zusammenfiel, sind die Experten von “Global Trade Alert” zu dem Ergebnis gekommen, daß seit November 2008 die Regierungen der einzelnen Staaten ihre protektionistischen Maßnahmen drastisch verschärft haben. Die wenigsten Regierungen halten sich an die in Pittsburgh getroffenen Vereinbarungen.  Doch Russland hält den Rekord mit über 140 protektionistischen Handelsbeschränkungen. Besonders stark wirkt sich diese Situation auf die deutsche Wirtschaft aus, deren Vertreter von 50 Maßnahmen der russischen Regierung berührt werden. Deutschland nimmt somit Platz 1 in der Liste der betroffenen Staaten ein. Weiterlesen »

Industrieparkmanagement in Russland – runder Tisch in Kazan am 2.-3. Juni 2010

Der Kazaner Chemiepark “Chimgrad” plant im Rahmen der 46. Sitzung der Vereinigung der Chemiker Russlands einen runden Tisch zum Thema “Erfahrungen beim Aufbau von Technologie- und Industrieparks in der Russischen Föderation”. Es sollen Fragen des Industrieparkmanagements und der Zusammenarbeit der Verwaltungsgesellschaften mit den Residenten der Parks diskutiert werden. Dieser Erfahrungsaustausch wird der Verbesserung des Investitionsklimas in Russland dienen und vielen ausländischen Investoren die Zusammenarbeit mit Industrieparks als Produktionsstandort vereinfachen.

Umweltschutz in Russland

Jahrzehntelang hat sich der russische Staat nicht sonderlich um Probleme der Ökologie gekümmert. Das Land ist riesengroß und ein wenig Umweltverschmutzung falle da nicht sonderlich auf. Doch in den letzten Jahren hat man erkennen müssen, daß eine solche Politik katastrophale Folgen hat. Außerdem haben findige Köpfe herausgefunden, daß Strafen für Umweltdelikte eine nicht zu verachtende Geldquelle darstellen und man gerade ausländische Unternehmen recht gut bluten lassen kann. Weiterlesen »

Investitionsforum “Industrieparks Russlands 2010″ (Ergänzung)

Die Organisatoren des Forums haben auf ihrer Internetseite die Präsentationen aller Redner (leider fast alles nur in Russisch und auf der russischsprachigen Seite) veröffentlicht. Deutsche Unternehmen, die auf der Suche nach einem Standort sind, können dort möglicherweise fündig werden – http://www.investrussia2010.com/schedule

Investieren in Russland (Teil 2)

Im 1. Teil meiner Artikelserie über Investitionen in Russland habe ich kurz die Frage der Rechtssicherheit angesprochen, nun geht es weiter mit der

2. Standortauswahl

Die wichtigsten bekannten Faktoren für die Auswahl des Standortes für eine neue Produktionsstätte sind allgemein bekannt und resultieren letztendlich in der Frage der entstehenden Kosten. Der Aufbau einer neuen Fabrik muß sich betriebswirtschaftlich rechnen, daher untersucht man vorrangig die Nähe von Rohstoffen und Lieferanten, die Lage und Größe der vorhandenen Absatzmärkte, das Vorhandensein einer entwickelten Infrastruktur (Verkehr, Versorgung, Energie etc.), Human Ressources, aber auch solche Standortfaktoren wie Kultur- und Bildungsangebot, sowie Freizeitmöglichkeiten.

In Russland sind alle diese Faktoren ebenso relevant wie an jedem beliebigen anderen Standort auf der Welt. Doch gibt es zahlreiche Risikofaktoren, die man auf keinen Fall außer Acht lassen darf. Weiterlesen »

Investitionsforum “Industrieparks Russlands 2010″

Am 22. und 23. April 2010 hat im Moskauer Präsidenthotel das Investitionsforum “Industrieparks Russlands 2010″ stattgefunden. Es waren über 40 Industrieparks aus 25 Regionen Russlands vertreten. Die Region Moskau wurde von 7 Industrieparkprojekten auf dem Forum präsentiert, unter anderem von einem der Pilotprojekte – dem Industriepark Ozery.

Leider war nur ein geringer Teil der angekündigten hochgestellten russischen Regierungsvertreter anwesend, was dem Forum etwas von seiner Bedeutsamkeit genommen hat. Sergej Morozow – Gouverneur von Uljanowsk – stellte seine Provinz als ein für Investoren interessantes Gebiet vor. Der stellvertretende Gouverneur von Kaluga Maxim Akimow berichtete über die erfolgreiche Arbeit in seiner Region und der stellvertretende Vorsitzende des Komitees für wirtschaftliche Entwicklung der Region Leningrad rührte ebenfalls die Werbetrommel für sein Gebiet.
Es wurden Fragen der weiteren Entwicklung von Industrieparks in Russland am Beispiel von Parks in Europa und Asien, Risiken von Investitionen für ausländische Unternehmen sowie zahlreiche weitere Fragen diskutiert. Zu diesen Themen äußerten sich Vertreter großer internationaler Unternehmensberatungen und Anwaltskanzleien, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und developer einzelner russischer Industrieparks.

Die teilnehmenden Industrieparks hatten außerdem mit der Anwesenheit zahlreicher Investoren gerechnet, die das Forum aber leider auch nur in geringer Zahl besucht haben.

Der Veranstalter hat versprochen,  auf seiner Internetseite in den nächsten Tagen und Wochen die Ergebnisse des Forums und die Präsentationen der einzelnen teilnehmenden Industrieparks zu veröffentlichen. Deutschen Unternehmen, die eine Investitionen in Russland planen, empfehle ich diese Internetseite zu besuchen.

Investieren in Russland (Teil 1)

Russlands Premierminister, Wladimir Putin, hat gestern während der Sitzung der “Staatlichen Kommission zur Kontrolle von  ausländischen Investitionen in der Russischen Föderation” dem russischen Kartellamt den Auftrag erteilt, Vorschläge zu erarbeiten, wie ausländischen Investoren der Zugang zur russischen Wirtschaft erleichtert werden kann.

Er kritisierte die Barrieren, die von verschiedenen Instanzen errichtet werden, die Investitionen in die russische Wirtschaft und einen fairen Wettbewerb erschweren. (1)

Diese positive Initiative der russischen Regierung, die sich sicherlich auch in der Gesetzgebung niederschlagen wird, möchte ich zum Anlaß nehmen um einige eigene Gedanken zum Thema “Investitionen in Russland” aufzuschreiben, die möglicherweise deutschen Unternehmen, die sich mit dem Gedanken tragen nach Russland zu expandieren ein wenig bei Ihrer Entscheidung helfen. Weiterlesen »

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